Kategorie-Archiv: 00 In eigener Sache

back to the roots – wir ziehen um – ab dem 7.12.2015 Ebertplatz 10

Es soll noch einige Mandanten geben, die kennen uns noch aus der Zeit, als wir in einem Hinterhof in der Neusser Straße 27 unser Büro hatten. Seit Anfang 1982 sind wir jetzt in der Roonstr. 71 – verteilt über zwei, später drei Etagen. Als wir dort hinzogen, konnten wir noch in einem griechischen Restaurant essen – Domna (aus der Lindenstraße) selbst hatte dort gekocht.

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Poststreik – wir sind betroffen

Wir bekommen seit Samstag dem 27.6.2015 keine Post mehr. Unser Postbote erklärte uns am Freitag, er als Beamter gehe jetzt in Urlaub, einen Ersatz gäbe es nicht. Also: wer uns was zukommen lassen will, sollte vorbeikommen, faxen oder eine e-mail schreiben.

Auch wenn wir betroffen sind: Der Steik ist gerechtfertigt. Wo sind eigentlich die Ritter der Tarifeinheit? Als Andrea Nahles das Gesetz für Tarifeinheit (und gegen die GDL) ins Parlament einbrachte, sagte sie in der dritten Lesung:

„Die Tarifeinheit hat in Deutschland als fester Bestandteil der Tarifautonomie eine sehr lange Tradition. Viele Jahrzehnte galt in der Bundesrepublik Deutschland der klare Grundsatz: „Ein Betrieb, ein Tarifvertrag“.

Jetzt streikt ver.di dafür, dass tatsächlich ein einheitlicher Tarifvertrag gilt. Die politische Unterstüzung dafür bleibt aus. Das ist die Unternehmerlogik: Betriebe aufspalten ohne Ende mit Sub- Tochter- und Fremdunternehmen und dann aber für die einzelnen Spaltungsprodukte das Geschrei nach der Tarifeinheit anstimmen.

In eigener Sache: „Referenzen“, Bewertungen und die Reaktion darauf

Auf unserer umgestalteten Website finden Sie nunmehr auch einen Punkt: „Aus unserer Arbeit“. Hier wollen wir Beispiele aus unserer Arbeit darstellen, zumeist solche, die sich in gerichtlichen Entscheidungen niedergeschlagen haben. Wir werden dabei nicht nur erfolgreiche Verfahren, sondern auch bittere Niederlagen darstellen. Wir halten es hier mit Bertolt Brecht: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren” (Bertolt Brecht).

Wir gehen dabei bis 1978 zurück. Die Auflistung wird nicht nur regelmässig aktualisiert werden, sondern wir werden auch für die Vergangenheit nach und nach einiges nachtragen. Wenn Sie also Interesse daran haben, gucken Sie von Zeit zu Zeit einfach die in entsprechende Rubrik unserer Website. Wir meinen dass sich in dieser Darstellung von mehr als 35 Jahren durchaus die Kontinuität und die breit angelegte Arbeit unserer Kanzlei und deren Qualität zeigt. Weiterlesen

Menschenrechte und Religionsrechte auf Kollisionskurs? Vom Blasphemieparagrafen bis zum Kopftuchurteil

Das Humanistische Forum Köln (HFK) lud am 8. Mai 2015 aus unserem Büro Dr. Jacqueline Neumann und Eberhard Reinecke zum Thema ein: „Menschenrechte und Religionsrechte auf Kollisionskurs? Vom Blasphemieparagrafen bis zum Kopftuchurteil“. 

Im Humanistischen Pressedienst (hpd) erschien hierzu ein Veranstaltungsbericht von Burkhard Wepner, Mitorganisator des HFK und Sprecher der gbs Köln (Giordano-Bruno-Stiftung).

Links zum Bericht: hpd, gbskoeln, Richard Dawkins Foundation

Es geht wieder los

Einige Zeit herrschte Funkstille auf diesem Blog. Die Neuorganisierung des Büros hat einiges an Kräften gebunden. Jetzt sollen hier wieder häufiger neue Beiträge erscheinen. Wir haben uns vorgenommen, uns nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit auf das NSU-Verfahren zu konzentrieren, sondern wir wollen auch zu anderen Themen Stellung zu nehmen. Eine  regelmässige Berichterstattung konnten wir auch in der Vergangenheit nicht bieten. Wer eine Art „Live-ticker“ sucht, findet dies hier, die tägliche Presseschau bei Zeit-Online. (Fast) tägliche Berichte der Nebenklage finden Sie bei den Rechtsanwälten Alexander Hoffmann und Dr. Björn Elberling sowie auf der Seite der Kanzlei dka (Nebenklagevertreter Sebastian Scharmer und Dr. Per Stolle). Am gründlichsten und umfassesten sind die Berichte bei NSU-Watch.

Wir beginnen jetzt mit einem gründlichen  juristischen Beitrag von Dr. Neumann zu Menschenrechte und Religionsfreiheit – Freiheit von Religion“. Ich hatte früher schon einmal in  der NRhZ „Religion ist Privatsache“ geschrieben.